Pressemitteilungen BDKJ München und Freising - 2017

München, 17. Februar 2018 - Die gemeinsame Jugendaktion von MISEREOR und dem Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) nimmt in diesem Jahr unter dem Motto „Basta! Wasser ist Menschenrecht“ den Zugang zu sauberem Wasser für alle Menschen in den Blick. In der katholischen Gemeinde St. Lantpert in München-Milbertshofen wurde die MISEREOR/BDKJ-Jugendaktion am heutigen Samstag eröffnet.

Der Nachmittag in St. Lantpert begann mit einem Workshop-Programm, bei dem sich die Teilnehmenden vielfältig mit dem Thema Wasser auseinandersetzen. Zusammen mit Pater Frederick D'Souza, Direktor Caritas Indien, feierten die Jugendliche gemeinsam Gottesdienst. Bei der anschließend Jugendparty spielte die Münchner Band „Impala Ray“.

Die Jugendaktion nimmt beispielhaft das Projekt JEEVAN der MISEREOR-Partnerorganisation Caritas Indien in den Blick. Im Dorf Barhanpur haben die Menschen - darunter auch viele junge Leute  - ihr Problem einer fehlenden Wasserversorgung selbst in die Hand genommen. „Bei der Jugendaktion erfahren junge Menschen, was sie gegen Ungerechtigkeiten konkret tun können und sie sehen, dass ihr Einsatz eine Menge bewegt“, erläutert der BDKJ-Bundespräses Pfarrer Dirk Bingener bei der Eröffnung. „Das gilt für das diesjährige Beispielland der Jugendaktion Indien genauso wie für junge Menschen in Deutschland.“

Obwohl die Vereinten Nationen Wasser als Menschenrecht längst anerkannt haben, fehlt vielen Menschen immer noch der Zugang zu sauberem Wasser. Die bei der Jugendaktion engagierten Jugendlichen möchten auf diese Ungerechtigkeit hinweisen und auch ihre Gewohnheiten im Umgang mit Wasser überdenken. Die MISEREOR/BDKJ-Jugendaktion bereitet das Thema Wasser jugendgerecht auf. Unter www.jugendaktion.de sind verschiedene Materialien für den Einsatz in Schule und Jugendgruppe verfügbar.

 

 „Wasser ist Menschenrecht“ - gegen die Kommerzialisierung von Wasser

 



München, 11. Januar 2018 – Am Samstag 17. Februar 2018 startet die diesjährige bundesweite Jugendaktion von Misereor und dem Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) in St. Lantpert (Torquato-Tasso-Straße 40, 80807 München) in München-Milbertshofen. Der Zugang zu sauberem Wasser für alle Menschen und der Protest gegen die weltweit zunehmende Kommerzialisierung des Allgemeinguts Wasser stehen im Mittelpunkt der Jugendaktion „Wasser ist Menschenrecht“. Partnerland der Jugendaktion 2018 ist Indien.

Vor dem offiziellen Beginn der Jugendaktion um 19:15 Uhr laden BDKJ und Misereor bereits ab 15.30 Uhr zu Workshops rund um das Thema und für 18 Uhr zu einem Jugendgottesdienst mit BDKJ Bundespräses Dirk Bingener und Richard Greul, Diözesanjugendpfarrer der Erzdiözese München und Freising, ein. Ab 20:30 Uhr können sich die Gäste auf den Auftritt der bekannten  Münchner Band Impala Ray freuen.

Die Jugendaktion verdeutlicht, dass der Zugang zu sauberem Wasser ein Menschenrecht (UN Resolution 64/292) ist, das durch das Sustainable Development Goal  6 „Wasser und Sanitärversorgung für alle“ nochmals betont wird. „Doch leider wird dieses Recht im Alltag rund 880 Millionen Menschen durch äußere Einflüsse verwehrt oder es wird durch das Handeln anderer mit Füßen getreten. Hier wollen wir ein klares Zeichen setzen. Die zunehmende internationale Kommerzialisierung von Wasser gefährdet das Leben von Millionen von Menschen im Zeichen eines einseitigen Profits“, erläutert Rapha Breyer, Referent für Entwicklungsfragen des BDKJ Bundesverbands.

Daher ruft die Misereor/BDKJ Jugendaktion 2018 dazu auf, in Pfarreien, Verbänden und Schulen Alternativen zum Kauf von Wasserflaschen internationaler Konzerne zu finden. Vorgeschlagen wird, schöne, wiederverwendbare Flaschen mit dem Logo der Jugendaktion zu gestalten, mit Leitungswasser zu füllen und so teure Wasserflaschen aus dem Handel zu ersetzen. „Durch diesen Schritt wird die Forderung verdeutlicht, dass Wasser kein Handelsgut, sondern ein Menschenrecht ist!“, so Breyer.  

Freising, 19. November 2017 - Jugendliche und junge Erwachsene pilgerten am Samstag, 18. November 2017, bei der 75. Jugendkorbinianswallfahrt singend und betend zum Freisinger Domberg. Neben 150 Wallfahrergruppen, die aus allen Teilen der Erzdiözese zu Fuß nach Freising pilgerten, waren 15 Wallfahrer sogar über Nacht von „Dom zu Dom“ 40 Kilometer von München nach Freising gegangen.

Die 75. Jugendwallfahrt der Erzdiözese München und Freising stand unter dem Motto „Zukunftsmensch“. Beim Festgottesdienst am Samstagabend forderte Erzbischof Reinhard Kardinal Marx die jungen Christen auf nach vorne zu schauen und die Zukunft mitzugestalten. „Mit welchem Herzen und welchem Blick wir auf die Zukunft schauen, darauf kommt es an. Christus kommt aus der Zukunft auf uns zu, nicht aus der Vergangenheit!“

Er lieh sich ein Smartphone von einem der Jugendlichen und verdeutlichte, dass die kühnsten Vorstellungen über den technischen Fortschritt inzwischen von der Realität überholt worden seien. „Science Fiction ist nicht nur Träumerei, diese Entwicklungen lassen Ängste entstehen - vor der Zukunft, vor Klimawandel und Globalisierung“. Christen sollten dagegen mit Hoffnung in die Zukunft gehen und dürften sich auch nicht ins Private zurückziehen. Marx rief die Jugendlichen dazu auf, aus ihrer Lebenszeit etwas zu machen, ihr Leben zu gestalten. Es gehe darum, die Chancen der Zukunft für alle Menschen nutzbar zu machen. „Wir wollen Zeugen der Hoffnung sein und damit auch anderen Zukunft und Hoffnung geben.“ 

Im Anschluss an den Gottesdienst ging es erstmals mit Musik und einem Jugendkorbinian-Banner vorneweg in einem langen Zug durch das abendliche Freising zum Festival auf dem Festplatz in der Luitpoldanlage. Die Jugendlichen erwartete in verschiedenen Zelten, in denen es an diesem kalten Tag angenehm warm war, ein abwechslungsreiches Programm rund um das Motto „Zukunftsmensch“. Besonders gefragt waren Mitmach-Angebote von der Kletterscheibe über eine bunte Malaktion im Zukunftsmensch-Labyrinth der Katholischen Landjugendbewegung (KLJB) bis zum Silent-Kino. Zum Mittanzen luden auf den Bühnen im großen Event-Zelt und dem kleineren Kultur-Zelt mit – wie es sich für ein Festival gehört - dröhnenden Bässen deutliche hörbare Showacts ein. Unter anderem begeisterten DJ Börnhead,  die Band JackFish, das Chilonyah Duo und die als Überraschung am späteren Abend stark aufspielende Band Impala Ray die Jugendlichen.

„Das neue Format der diesjährigen Jugendkorbinianswallfahrt ist gut angekommen und wir freuen uns, dass sich wieder viele Jugendliche aus allen Teilen des Erzbistums auf den Weg nach Freising gemacht haben. An einem Samstag, bei kaltem Novemberwetter zu Fuß nach Freising zu gehen und dort Gottesdienst zu feiern ist keine Selbstverständlichkeit. Junge Christen wollen damit ihrem Glauben Ausdruck geben und bei dieser traditionellen Jugendwallfahrt Gemeinschaft spüren“, erklärte Diözesanjugendpfarrer Richard Greul.

Die 75. Jugendkorbinianswallfahrt endete um Mitternacht nach dem Nachtimpuls und die positive Resonanz vieler Besucher bestätigte, dass auch dieses Mal gilt: Nach Korbi ist vor Korbi, denn im November 2018 wird es das nächste Jugendkorbinian unter dem Motto: „Wofür es sich lohnt“ geben. 

München/Freising 9. November 2017 – Am Samstag 18. November 2017 heißt es zum 75. Mal „einmal im Jahr, ziehen wir auf den Berg“. Zur Jugendkorbinianswallfahrt 2017 werden mehrere Tausend Jugendliche nach Freising kommen. Den ganzen Samstag über gehören Wallfahrten nach Freising ebenso dazu, wie der Gottesdienst mit Erzbischof Reinhard Kardinal Marx (17 Uhr, Freisinger Dom). Der anschließende Zug durch Freising endet beim Festival zu Jugendkorbinian 2017 auf dem Freisinger Festplatz (19 bis 23:30 Uhr).

Dem Wallfahrtsweg ab dem S-Bahnhof Pulling bis zum Freisinger Domberg können Wallfahrer auch 2017 wieder mit Smartphone und GPS-Navigation folgen. Unterwegs lassen sich über eine Online-Karte an sechs Stationen Texte abrufen. Diese Wallfahrt 2.0 ist ab 14. November unter wallfahrt.jugendkorbinian.de verfügbar. Was, wann, wo am 18. November 2017 in den verschiedenen Festival-Zelten zum diesjährigen Motto „Zukunftsmensch“ und darüber hinaus genau stattfindet, lässt sich wieder über die mobile Webseite www.programm.jugendkorbinian.de auf dem Smartphone nachsehen.

Nach dem Nachtimpuls um 23:30 Uhr endet die diesjährige Jugendkorbinianswallfahrt. Für die Rückfahrt nach München setzt der MVV einen S-Bahn Sonderzug ein, der um 0:34 Uhr ab dem Freisinger Bahnhof nach München-Hauptbahnhof und bis München-Ostbahnhof fährt.

München/Freising, 18. Oktober 2017 – Das große, bunte Jugendkorbinian-Festival erwartet mehrere Tausend katholische Jugendliche am 18. November 2017 ab 19 Uhr erstmals auf dem Freisinger Festplatz. Nach ihren individuellen Wallfahrten nach Freising und dem Gottesdienst im Dom werden die Jugendlichen durch die Stadt Freising bis zum Festplatz ziehen. Dort sind die Zelte und Freiflächen der verschiedenen „Areas“ aufgeschlagen und bieten von A wie „Abenteuer-Area“ bis zu S wie „Spiri-Area“ jede Menge Aktionen und Aktivitäten. 

Das Zelt der „Motto-Area“ wird von der Katholischen

Landjugendbewegung (KLJB) München und Freising in ein Labyrinth zum

diesjährigen Motto „Zukunftsmensch“ verwandelt. Einfach einmal

ausprobieren! In der Nähe des Haupteingangs wird ein rundes Zelt die

„Kult-Area“ beherbergen. Hier lässt sich auf der Bühne unterhaltsame

Kleinkunst und die Band Chilonyah erleben und es gibt Möglichkeiten sich

vom Festivaltrubel auszuruhen. Die „Spiri-Area“ wird spannende Angebote

rund um Inspiration und Glaube zeigen und in der „Kino-Area“ – dem

Kino-Zelt des Festivals - werden dem Motto entsprechend

„zukunftsweisende“ Filme laufen, übrigens als Silent-Kino, also mit

Kopfhörer für die Kinogäste.

Gebastelt, gespielt und vieles ausprobiert werden kann bei den

verschiedenen Workshops im großen Zelt der „Aktiv-Area“ und die

„Abenteuer-Area“ lädt zu Aktivitäten im Freigelände ein. In der

„Genuss-Area“ wird man kulinarisch verwöhnt, verschiedene Speisen und

Getränke sind im Angebot. Wer aus den Vorjahren die großen Bühnenshows

und Bandauftritte der Kulturnacht kennt, dem wird auch 2017 einiges

geboten. Denn im riesigen Zelt der „Event-Area“ (Kapazität über 1.000

Besucher) wird das Jugendkorbinian-Festival gerockt! Neben  Jackfish

tritt dort eine Überraschungsband  – der Name wird noch nicht verraten –

auf und bringt die Jugendlichen zum Tanzen und Feiern. Freut euch auf

coole Musik und (alkoholfreie) Cocktails an der Bar der Kolpingjugend! 

Wie bei Jugendkorbinian – einer der größten Jugendwallfahrten

Süddeutschlands – üblich, gehört ein spiritueller Nachtimpuls (23.30 bis

24 Uhr) zum Programm. Mit dem Nachtimpuls endet die 75.

Jugendkorbinianswallfahrt der Erzdiözese München und Freising.  Zur

Vorbereitung auf Jugendkorbinian am 18. November gibt es Informationen

und Downloads unter: jugendkorbinian.de und facebook.com/jugendkorbinian

München/Josefstal, 15. Oktober 2017 – Der Diözesanvorstand des BDKJ München und Freising freute sich über die vielen Glückwünsche, die dem Diözesanverband des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend zum 70-jährigen Jubiläum überbracht wurden. Neben den Gästen und vielen Ehrengästen aus jedem Jahrzehnt des BDKJ, die zum Festakt am 14. Oktober 2017 in das Jugendhaus Josefstal am Schliersee gekommen waren, übermittelte Prof. Dr. Hans Tremmel, Vorsitzender des Diözesanrats der Katholiken in der Erzdiözese München und Freising, seine Glückwünsche an den „in die Jahre gekommenen BDKJ“. 

Jugendliche und junge Erwachsene hatten im Rahmen der Festlichkeiten die Gelegenheit, sich offen mit Prälat Prof. Dr. Peter Beer (Generalvikar der Erzdiözese München und Freising) über kirchenpolitische und verbandliche Fragen auszutauschen. Susanne Hornberger, Chefredakteurin der Münchner Kirchenzeitung, moderierte nach dem Festvortrag von Prof. Dr. Martin Lechner zum Abschluss des Festakts eine Podiumsdiskussion mit dem Titel: „Der BDKJ und seine Zukunft“. Sie stellte den Teilnehmer/innen - Generalvikar Prälat Dr. Peter Beer, Thomas Andonie (BDKJ-Bundesvorsitzender), Prof. Dr. Martin Lechner und Monika Huber (Diözesanleitung Kolpingjugend München und Freising) - Fragen, welche die Geschichte, Gegenwart und Zukunft des BDKJ kritisch reflektierten und zum Dialog mit den anwesenden Jugendlichen anregten.

Monsignore Thomas Schlichting (Ordinariatsdirektor Ressort 4 Seelsorge und kirchliches Leben, Erzbischöfliches Ordinariat München) und Ruth Huber (Leiterin der Hauptabteilung Generationen und Lebensalter im Erzbischöflichen Ordinariat München) überreichten Wünsche und Gratulationen von dem BDKJ München und Freising verbundenen Senioren.

Verantwortlich: Dr. Stephanie von Luttitz, BDKJ-Diözesanvorsitzende

Die Diözesanversammlung ist das höchste beschlussfassende Gremium des BDKJ München und Freising. Hier treffen sich Vertreter/innen der BDKJ-Kreisverbände und der BDKJ-Mitglieds-verbände zweimal pro Jahr und stimmen sich über die Aufgaben des Dach- und Spitzenverbandes ab.

Seit 1947 setzt sich der BDKJ München und Freising diözesanweit für die politischen, sozialen und kirchlichen Interessen junger Menschen ein. Er vertritt rund 60.000 Kinder, Jugendliche und jungen Erwachsene, die in katholischen Jugendverbänden und der katholischen Jugendarbeit in den Pfarreien aktiv sind.

Für die Redaktionen:

Hochauflösendes Bildmaterial zum Download finden Sie unter
www.bdkj.org/presse/pressebilder
www.bdkj.org

 

München/Josefstal, 15. Oktober 2017 – Zur Herbst-Diözesanversammlung trafen sich 60 Delegierte des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) München und Freising am 14. und 15. Oktober 2017 im Jugendhaus Josefstal am Schliersee. Die Gründung eines Arbeitskreises „Kirche und Homosexualität“ wurde dabei ebenso beschlossen, wie die Teilnahme an der für 2019 vorgesehenen bundesweiten Sozialaktion „72-Stunden-Aktion“. Darüber hinaus freut man sich auf die Ecuador-Jugendbegegnung in der Fasten- und Osterzeit 2018.

Die Delegierten diskutierten das Thema Kirche und Homosexualität. „Uns als katholischen Jugendverbänden ist es ein großes Anliegen, dass alle Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen unabhängig von ihrer sexuellen Orientierung Heimat in unseren Verbänden und unserer Kirche finden und keine Diskriminierung oder Ausschluss erfahren, sondern Akzeptanz und die Möglichkeit, sich frei zu entfalten, erleben“, heißt es im einstimmig gefassten Beschluss des BDKJ München und Freising. Daher richtet der BDKJ München und Freising jetzt einen diözesanen Arbeitskreis ein, der sich inhaltlich mit dem Thema Kirche und Homosexualität beschäftigt und dessen Ergebnisse einen Dialog mit Kirchenvertretern und Kirchenvertreterinnen eröffnen soll.

Die Versammlung beschloss zudem, sich mit seinen Mitglieds- und Kreisverbänden an der bundesweiten Sozialaktion „72-Stunden-Aktion“ des BKDJ vom 23. bis 26. Mai 2019 zu beteiligen und dafür eine Kooperation mit dem Erzbischöflichen Jugendamt anzustreben. Eine diözesane Steuerungsgruppe wird ab Februar 2018 die Vorbereitungsarbeit aufnehmen. “Wir freuen uns schon jetzt auf die vielen kreativen Ideen für Sozialaktionen, die dazu beitragen werden unsere Gesellschaft vor Ort zu gestalten, sagt BDKJ-Diözesan-präses Richard Greul. Weitere Beschlüsse betrafen unter anderem eine Ecuador-Jugendbegegnung in der Fasten- und Osterzeit 2018 und das Jahresprogramm für 2017/2018. Mit Gästen aus vielen Jahrzehnten des BDKJ München und Freising feierten die Delegierten am Samstagabend das 70-jährige Jubiläum ihres Diözesanverbands.

Die BDKJ Frühjahrs-Diözesanversammlung 2018 findet am 3. März 2018 statt.

München, 10. Oktober 2017 – Zur Herbst-Diözesanversammlung des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) in der Erzdiözese München und Freising werden am 14. und 15. Oktober 2017  rund 60 Delegierte in das Jugendhaus Josefstal am Schliersee kommen. Das Jubiläum 70 Jahre BDKJ München und Freising wird am Samstag 14. Oktober mit einem Festgottesdienst und einem Festakt gefeiert, dazu erwartet man „BDKJler“ aus mehreren Jahrzehnten katholischer Jugendverbandsarbeit.

„Am Samstag freuen wir uns besonders auf den Festgottesdienst (16 Uhr) mit Generalvikar Dr. Peter Beer, den Festvortrag (18 Uhr) von Prof. Dr. Martin Lechner unter der Überschrift „Integration – Innovation – Mission“ und die Podiumsdiskussion „Der BDKJ und seine Zukunft“, informiert der BDKJ-Diözesanvorsitzende Sebastian Appolt. Ab 20 Uhr wird das Jubiläum 70 Jahre BDKJ dann von den Delegierten der Herbst-Diözesanversammlung und vielen Gäste weiter gefeiert.

Im Rahmen der diözesanen Herbstversammlung beraten die Delegierten Samstag- und Sonntagvormittag inhaltliche Anträge und fassen dazu Beschlüsse. Am Samstagvormittag stehen zudem die Wahl ehrenamtlicher Diözesanvorsitzender und Neuwahlen zum Diözesanausschuss an.

München/Freising, 28. September 2017 – Mehrere

Tausend katholische Jugendliche wallfahren am 18. November 2017 bei der 75. Jugendkorbinianswallfahrt

unter dem Motto „Zukunftsmensch“ zum Domberg nach Freising. Zum Auftakt der

Korbinianswoche des Erzbistums steht die Jugend im Mittelpunkt. Bereits über

Nacht von Freitag auf Samstag pilgern Jugendliche und junge Erwachsene bei der

„Dom zu Dom – Wallfahrt“ zu Fuß vom Münchner zum Freisinger Dom. Nach Freising

unterwegs sind Wallfahrergruppen aus der gesamten Erzdiözese auch den ganzen

Samstag über, bis um 17 Uhr der Festgottesdienst im Freisinger Dom mit

Erzbischof Reinhard Kardinal Marx beginnt.

 

 

Anschließend geht es erstmals in einem Zug durch

die Stadt bis zum Freisinger Festplatz auf dem ab 19 Uhr das neu konzipierte Jugendkorbinian-Festival

die Teilnehmenden mit einem vielfältigen Programm erwartet. Aktionen, Workshops

und Angebote bei Jugendkorbinian rund um das Motto „Zukunftsmensch“ sind in

verschiedenen Areas vorgesehen. Es gibt unter anderem die Aktiv-Area, die

Abenteuer-Area und die Kino-Area. Überraschen lassen können sich die

Jugendlichen von den auftretenden Bands in der Event-Area, während die

Spiri-Area für Angebote rund um Inspiration & Glaube steht. Speisen und

Getränke lassen sich in der Genuss-Area kaufen. Mit einem spirituellen Nachtimpuls

von 23.30 Uhr bis Mitternacht endet die 75. Jugendkorbinianswallfahrt.

Zur Vorbereitung

auf Jugendkorbinian am 18. November gibt es Informationen und Downloads unter: www.jugendkorbinian.de und www.facebook.com/jugendkorbinian

München, 30. August 2017 – Am 1. September beginnen 100 Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 16 und 26 Jahren ihr freiwilliges soziales Jahr 2017/2018 in Trägerschaft des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) und des Caritas-Diözesanverbands München und Freising. Sie werden in Einsatzstellen wie Kindergärten, Flüchtlings- und Behinderteneinrichtungen und Krankenhäusern tätig sein. Unter den FSJ-Freiwilligen sind erneut mehrere aus dem Ausland, die nach einem Au-pair-Jahr in Deutschland ein FSJ anschließen, um ihre Sprachkenntnisse zu verbessern oder sich beruflich neu zu orientieren.

„Mit Alltagsbegleitung für Geflüchtete und deren Unterstützung bei Behördengängen oder beim Lernen hat sich für FSJ-Freiwillige inzwischen ein neues Betätigungsfeld aufgetan. Damit sind wir mit unserer Vielfalt an verfügbaren FSJ-Einsatzstellen noch breiter aufgestellt“ erläutert Felix Trautmann, geschäftsführender Referent des FSJ-Fachreferats im BDKJ München und Freising.

Die 100 FSJ-Freiwilligen des „neuen“ Jahrgangs 2017/2018 werden nach dem Start in ihren Einsatzstellen Ende September zu einem ersten gemeinsamen Bildungsseminar zusammenkommen, um sich als Gruppe besser kennen zu lernen. „Zu einem FSJ in Trägerschaft von BDKJ und Caritas gehören insgesamt fünf - über das Jahr verteilt stattfindende - Bildungsseminare. Damit ist sichergestellt, dass das FSJ für jeden Einzelnen ein Jahr der persönlichen Weiterentwicklung, des Sammelns von ersten Arbeitserfahrungen und der Überprüfung des Berufswunsches wird“, so Trautmann.

www.fsj-münchen.de

München/Dachau, 26. Juli 2017 – Erstmals ist der Runde Tisch gegen Rassismus Dachau e.V. Kooperationspartner der 35. Internationalen Jugendbegegnung Dachau (IJB). Diese findet vom 29. Juli bis 11. August 2017 mit rund 100 Teilnehmenden aus 23 Ländern statt. Neu ist am 8. August 2017 um 20 Uhr im Jugendgästehaus Dachau ein öffentlicher Vortrag von Prof. Dr. Wolfgang Benz mit dem Titel: „Alte Feindbilder – neue Demagogen: Vom Antisemitismus zum antimuslimischen Kulturrassismus“. Eingeladen wird auch am 9. August 2017 um 20 Uhr zu einer Vorführung des Films „Dui RRoma“ mit anschließender Diskussion mit der Regisseurin.

„Die Jugendlichen und jungen Erwachsenen kommen diesmal aus 23 Ländern. Aus Algerien und Armenien reisen diesmal mehr Teilnehmende als im Vorjahr nach Dachau. Aber auch aus Ländern wie Mexiko, El Salvador und den Philippinen sind Jugendliche dabei“, informiert Monika Godfroy, Diözesanvorsitzende des BDKJ München und Freising und Vertreterin einer der IJB-Träger- organisationen.

Bei der Internationalen Jugendbegegnung Dachau (IJB) treffen sich junge Leute im Alter von 16 bis 26 Jahren unter dem Motto „erinnern, begegnen, verstehen, Zukunft gestalten“. Bei Exkursionen und in mehrtägigen Workshops beschäftigen sie sich mit der Geschichte des Konzentrationslagers Dachau, dem Nationalsozialismus sowie historischen und gegenwärtigen Formen von Rassismus und Antisemitismus, Ausgrenzung und Diskriminierung.

„Mit Blick auf aktuelle politische Bezüge werden Antisemitismus, aber auch die Ausgrenzung von Sinti und Roma in den IJB-Workshops diskutiert“, ergänzt Godfroy. All dies geschehe unter der Fragestellung, wie von uns im 21. Jahrhundert ein friedliches Zusammenleben aller Menschen in diversen Gesellschaften gestaltet werden könne.

Einen Eindruck der Atmosphäre bei der IJB können alle Interessierten bei folgenden öffentlichen Veranstaltungen bekommen: Fest der Begegnung (5. August, 17.30 Uhr) und Gebet der Begegnung (6. August, 13.30 Uhr). Dazu kommt die Möglichkeit mit Überlebenden der NS-Gräuel und Teilnehmenden ins Gespräch zu kommen beim Zeitzeugencafé (6. August, ab 15 Uhr). Alle diese Veranstaltungen sind kostenfrei und finden im Max-Mannheimer-Haus Dachau (ehemals Jugendgästehaus, Roßwachtstraße 15, 85221 Dachau) statt.

Seit 1983 treffen sich junge Leute aus aller Welt zur Internationalen Jugendbegegnung (IJB) in Dachau. Träger der IJB sind: Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) in der Erzdiözese München und Freising, Evangelische Jugend München, Förderverein für Internationale Jugendbegegnung und Gedenkstättenarbeit in Dachau e.V. und der Kreisjugendring Dachau. Geplant, organisiert und durchgeführt wird die IJB von einem international zusammengesetzten, jungen, ehrenamtlichen Team.

www.jugendbegegnung-dachau.de

Kontakt

Dr. Stephanie von Luttitz

Diözesanvorsitzende
fon 089. 48 092 - 2312
stephanie.von.luttitzbdkjorg

 

 

 

Claudia Hoffmann

Öffentlichkeitsreferentin
fon 089. 48 092 - 2141
claudia.hoffmannbdkjorg

 

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