(Sexualisierte) Gewalt innerhalb der katholischen Kirche: Was tun im Ernstfall?

Euch wird Missbrauch oder sexuelle Gewalt bekannt:

  1. Ruhe bewahren.
  2. Demjenigen Glauben schenken (Es ist gut, dass Du mir das erzählst!).
  3. Eigene Gefühle klären (Wie geht es mir jetzt? Habe ich Angst oder Panik? Wie kann ich mich beruhigen, um handlungsfähig zu werden?).
  4. Nichts versprechen, was man nicht halten kann (z.B. niemanden darüber zu erzählen).
  5. Nach dem Gespräch, mit Einverständnis des Opfers, die eigenen Erinnerungen aufschreiben.
  6. Keine Information an den Täter oder die Täterin.
  7. Ihr informiert eine/n der Ansprechpartner/innen der Erzdiözese („Ombudsleute“). Dies ist ganz wichtig, denn nur so können Fälle aufgeklärt werden.

Ansprechpartner der Erzdiözese München und Freising

Diözesanbeauftragter für Prävention von sexualisierter Gewalt und Grenzüberschreitungen an Kindern, Jugendlichen und erwachsenen Schutzbefohlenen in der Erzdiözese München und Freising ist Peter Bartlechner.

Peter Bartlechner
fon 0151. 46 13 85 59
PBartlechnereomucde


Als Ansprechpartner/-partnerin in der Jugend(verbands)arbeit steht euch auch zur Verfügung:

Monika Godfroy
BDKJ-Diözesanvorsitzende
fon 089. 4 80 92 - 23 13
monika.godfroybdkjorg

Wenn uns (dem BDKJ München und Freising) Missbrauch oder sexuelle Gewalt bekannt wird:

  • Informieren wir die Ombudsleute der Erzdiözese.
  • Sprechen wir das weitere Vorgehen mit den Opfern ab.

Der BDKJ München und Freising weist auf folgenden Link hin:

Lieben Sie Kinder mehr als Ihnen lieb ist?
Im Rahmen des Forschungsprojekts „Prävention von sexuellem Kindesmissbrauch im Dunkelfeld“ finden seit Juni 2005 Männer therapeutische Unterstützung, die auf Kinder gerichtete sexuelle Fantasien haben, aber keine Übergriffe begehen wollen.

http://www.kein-taeter-werden.de

Kontakt

Monika Godfroy

Diözesanvorsitzende
fon 089. 48 092 - 2313
monika.godfroybdkjorg