Widerstand gegen Rechtsextremismus ist für Christinnen und Christen Pflicht

BDKJ unterstützt Allianz für Weltoffenheit, Solidarität, Demokratie und Rechtsstaat


Mitteilung des BDKJ-Bundesverbands (März 2016):

Der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) ist der „Allianz für Weltoffenheit, Solidarität, Demokratie und Rechtsstaat - gegen Intoleranz, Menschenfeindlichkeit und Gewalt“ beigetreten.

„Wir sind schockiert, dass Menschen in Deutschland ihren Hass auf andere Menschen offen auf die Straße, ins Internet und ins persönliche Gespräch tragen. Brennende Unterkünfte für Menschen, die vor Krieg und Terror geflohen sind, physische und psychische Gewalt gegen Geflüchtete und deren Unterstützerinnen und Unterstützer und der Wahlerfolg von Parteien, die mit Rassismus Wahlkampf machen sind für uns in einem demokratischen Gemeinwesen nicht hinnehmbar“, stellt die BDKJ-Bundesvorsitzende Lisi Maier klar.

Der BDKJ tritt ein für eine offene und tolerante Gesellschaft. „Die biblische Botschaft sowie unser Selbstverständnis als katholische Jugendverbände, schließen eine Gleichgültigkeit gegenüber oder gar eine Sympathie mit rechtsextremen Positionen in jeder Hinsicht aus. Darüber hinausgehend machen wir deutlich: Widerstand gegen Rechtsextremismus ist für uns als Christinnen und Christen Pflicht“, so die BDKJ-Bundesvorsitzende weiter.

In den katholischen Jugendverbänden wird Demokratie erlebbar. „Menschenverachtung und Extremismus haben bei uns keinen Platz. Als Jugendverbände sind wir selbst Garant für den Fortbestand und die Weiterentwicklung der Demokratie in Deutschland. Dieser Aufgabe sind wir uns bewusst und füllen sie täglich mit Leben“, erläutert Maier.

Maier sieht die Verantwortung auch bei den demokratischen Parteien: „Wir fordern die Parteien auf, nicht aus wahlkampfstrategischen Gründen Ängste zu schüren oder mit den bestehenden Ängsten populistische Wahlwerbung zu machen. Wir erwarten von demokratischen Parteien, dass sie gegen Stammtischparolen vorgehen und von populistischer Stimmungsmache nicht nur Abstand nehmen, sondern ihre Parteimitglieder befähigen, diesen mit fundierten Argumenten entgegenzutreten.“

Ein breites Bündnis aus zivilgesellschaftlichen Gruppen und Verbänden sowie aus Religionsgemeinschaften bilden die Allianz für Weltoffenheit, Solidarität, Demokratie und Rechtsstaat - gegen Intoleranz, Menschenfeindlichkeit und Gewalt“.

Mehr unter: http://www.allianz-fuer-weltoffenheit.de

Kontakt

Sebastian Appolt

Diözesanvorsitzender
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sebastian.appoltbdkjorg